Strategieartikel
Es gibt zwei verschiedene Formen des Pokerspiels, Turniere und sogenannte Cashgames, auch Ringspiele genannt. Diese Formen des Pokers gibt es unabhängig von den einzelnen Spielvarianten wie z.B. Texas Holdem, Omaha, Razz usw... Es ist wichtig sich die Unterschiede klar zu machen, um die richtige Spielform für einen bzw. in verschiedenen Situationen zu finden.
Es gibt Pokerspieler die Herausforderungen suchen und es mit Jedem aufnehmen möchten, selbst wenn der Gegenspieler sehr gut spielt. Ich denke jedoch das Ziel der meisten Spieler ist es, einen maximalen Gewinn aus ihrem Spiel mit nach Hause zu nehmen. Das man an einem Tisch mit 5 Fischen durchschnittlich mehr verdient als an einem Tisch mit einem Fisch sollte Jedem klar sein. Folglich sollte man an Tischen spielen, an denen mehr Fische sitzen als an anderen Tischen die zur Auswahl stehen.
Beim Pokerspielen kommt es nicht nur darauf an was man, oder der Gegner, bereits für eine Hand hat. Es geht oft auch darum, dass man seine eigene Hand verbessern muss, wenn man nicht schon die besssere Hand hält. Hier bekommst du einen Überblick darüber, wie groß die Wahrscheinlichkeit in % ist, dass du deine Hand verbesserst oder das du überhaupt etwas triffst.
Rakeback kann unter Umständen so wichtig sein, dass es einen verlierenden Spieler zu einem gewinnenden Spieler macht! Wenn man berücksichtigt, dass ein durchschnittlicher Spieler am Ende des Monats/Jahres kein Gewinn macht, nicht einmal auf 0 kommt, sondern im Minus sein wird, macht ein gutes Rakebackangebot durchaus Sinn. Warum aber verliert ein durchschnittlicher Spieler auf Dauer?
Jeder Pokerspieler kennt ihn - den sogenannten " Tilt-Modus". Es fängt damit an, dass man einen Pot durch einen Bad Beat verliert. Genervt spielt man weiter, stehts auf der Suche nach dem nächsten großen Pot, doch nicht selten verliert man wieder. Sei
es durch einen weiteren BadBeat oder aufgrund schlechten Spiels. In dieser Phase, wird der Pokerspieler zu sehr von Emotionen und Ungedult gesteuert. Dies gilt es streng zu vermeiden!
Poker ist ein Spiel, welches einer sehr hohen Varianz unterliegt. Gerade die besten Spieler haben sehr viele BadBeats (weil sie im Gegensatz zu schlechten Spielern öfters vorne liegen, wenn sie All-In sind) und wie Jeder andere auch Downswings. Der Grund für diese hohe Varianz ist der Glücksfaktor im Spiel. Wichtig ist zu verstehen, dass je mehr Hände Jemand spielt, desto weniger hat sein Ergebnis (Gewinn/Verlust) mit Glück bzw. Pech zu tun.
- Spiele nicht über deinem Limit -> Bankrollmanagment!
- Position ausnutzen! Spiele mehr Hände in später Position,weniger in früher Position!
- Spiele gegen Fische und nicht gegen gute Spieler!
- Spiele nicht zu viele Hände!
- Spiele Aggressiv!
... ist ein Thema das immernoch von vielen unterschätzt wird! Dabei ist dieses Thema enorm wichtig für den positiven Verlauf einer Pokerkariere. Was ist Bankrollmanagment denn nun? Im Prinzip ist Bankrollmanagment eine Art Versicherung für überdurchschnittlich gute Pokerspieler!
Während schlecht und durchschnittlich begabte Spieler auf lange Sicht sowieso keine Chance haben zu gewinnen (außer sie lernen dazu), haben gute Spieler durchaus eine Chance auf lange Sicht Gewinn zu machen, wenn sie sich an die Regeln des Bankrollmanagments halten. Aber wie versichere ich mich denn nun? Ganz einfach!
Die Zahl M ist eine wichtige Hilfe für das Pre- Flop Spiel in großen Turnieren und Sit & Goes. Der Wert M gibt an, wieviele Runden du noch "überleben" kannst (im aktuellen Blind-Level). Bei einem M von 5, kannst du z.B. noch 5 Runden warten, bevor du mit den Blinds All-In gesetzt wirst. Das Wort "warten" ist dabei sehr unglücklich gewählt, denn du kannst jetzt alles, nur nicht warten!
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